Waltraud Buchwald

Heilpraktikerin

Craniosacrale Therapie

Das Gesunde im Körper mobilisieren

Der Begriff craniosacrales System (Cranuim = Kopf, Sacrum = Kreuzbein) wurde von dem amerikanischen Osteopathen William Sutherland geprägt. Er stellte fest, dass sich die Nähte und das Gewebe zwischen den einzelnen Schädelknochen bewegen und direkt auf das Befinden des Menschen Auswirkung haben. Im Verlauf seiner Forschungsarbeit entdeckte Sutherland am Schädel und entlang der Wirbelsäule einen subtil pulsierenden Rhythmus - eine Ausdehnung und ein Zusammenziehen. Dieser wellenartige Rhythmus lässt sich etwa 6 -12mal pro Minute tasten. 

Aus jenen ersten Beobachtungen heraus entstand das bis heute verfeinerte und nachgeprüfte Wissen, dass diese als weIlenartig wahrgenommenen Bewegungen der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit (Liquor) in ständigem Zusammenspiel mit dem Gefäß- und Nervensystem sowie dem Bewegungsapparat und den inneren Organen stehen. 

Der britische Osteopath John E. Upledger fand Techniken heraus, um die Pulsationsbewegungen durch manuelle Berührungen zu verändern und somit auf die verschiedenen Körpersysteme Einfluss zu nehmen.

Gegenwärtige Wissenschaftler gehen davon aus, dass die cerebrospinale Flüssigkeit als Trägerstoff für Gesundheit und Lebenskraft gilt. 

Ursachen für eine Störung in diesem craniosacralen System können sein: Unfälle, Krankheiten, Verletzungen auf seelischer Ebene, die körperliche und psychische Beeinträchtigungen nach sich ziehen, und manchmal schon viele Jahre zurückliegen. 

Die Hände des Therapeuten fühlen, wo der Fluss gestört ist und "kommunizieren" durch sanfte, oft kaum spürbare Berührungen mit der Gehirn-und Rückenmarksflüssigkeit. Diese wird angeregt und zu einem gesunden rhythmischen "Wellenfluss" hingeführt. Dies geschieht in tiefer, heilsamer Entspannung fast unbemerkt vom Patienten. 

Besonders wirkungsvoll ist craniosacrale Therapie bei allen Schmerzpatienten insbesondere bei: Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Wirbelsäulenerkrankungen. Psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen, Ängste, Ess-Störungen, Stress, um nur einige Krankheitsbilder zu nennen.  
Sehr gute Erfolge werden insbesondere auch bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen, Lernschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen verzeichnet.